Chronologie

An dieser Stelle haben wir die Chronologie der Ereignisse zusammengestellt. Diese Chronologie wird kontinuierlich fortgeführt.

6. November 2018

Reinigungsarbeiten entlang der Schleiufer werden fortgesetzt

Mit dem Schleihochwasser Ende Oktober, bedingt durch die Ostwindlage, sind Schilfreste an die Schleiufer gespült worden, an denen Plastikpartikel anhaften. Betroffene Stellen sind strömungsbedingt u.a. der Auslauf Brautseegraben, die Uferbereiche am Wikingeck und Marienbad, Uferbereiche am Haddebyer Noor, in Fleckeby, Weseby, Missunde, Winningmay und Burg.

Die Reinigungsarbeiten sind nach Ablauf des Hochwassers und einer Begehung vom 29. Oktober sowie vom 5. November 2018  wieder aufgenommen worden - wie bisher in enger Abstimmung mit der zuständigen Behörde beim Kreis Schleswig-Flensburg. 
Aufgrund der bisherigen Fundmengen ist davon auszugehen, dass die Reinigungsarbeiten in Kalenderwoche 45 zunächst abgeschlossen werden können. Sofern bedingt durch weitere Herbsthochwasser wiederholt Plastikpartikel an Land gespült werden, werden die Reinigungsarbeiten in Abstimmung mit der zuständigen Behörde fortgeführt. 

28. August 2018

Einsatz des Siebbootes wird fortgesetzt

 

Der Kreis Schleswig-Flensburg verzichtet ab sofort auf die Auflage der Ordnungsverfügung, das Siebschiff der Schleswiger Stadtwerke zur Reinigung der Wasseroberfläche der Schlei einsetzen zu lassen.

Das Siebschiff wird dennoch von den Schleswiger Stadtwerken bis zum 15. Oktober 2018 freiwillig und witterungsabhängig eingesetzt.

25. Juli 2018
Schleswig

Werkausschusssitzung - Vorstellung des Berichts zur Kläranlage

Auf der Werkausschusssitzung der Schleswiger Stadtwerke -Abwasserentsorgung- wurde im öffentlichen Teil der "Bericht zum Eintrag und Verbleib von Kunststoffpartikeln auf der Kläranlage Schleswig" von Universitätsprofessor i.R. Dr.-Ing. K.-H. Rosenwinkel (Fachgebiet Siedlungswasserwirtschaft, Hannover), veröffentlicht. 

Hier können Sie den vollständigen Bericht ansehen:

Bericht zum Eintrag und Verbleib von Kunststoffpartikeln auf der Kläranlage Schleswig (pdf)     

27. Juni 2018

In Abstimmung mit dem Kreis Schleswig-Flensburg werden die Fahrten und Reinigungsarbeiten mit dem Siebbot bis mindestens Mitte August ausgesetzt. Grund hierfür ist der Schutz der Fischbrut in der Schlei.

bis Ende Juni

Die Untersuchung des Sandfilters durch einen Sachverständigen wird bis Ende Juni abgeschlossen sein. Über das Ergebnis wird das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung informiert.

fortlaufend

Die Reinigungsarbeiten entlang der Schlei werden kontinuierlich fortgesetzt. Die Uferbereiche werden weiterhin regelmäßig kontrolliert. Hauptaugenmerk liegt auf den strömungsbedingt am meisten betroffenen Stellen. Werden Funde festgestellt, werden die Kunststoffpartikel umgehend entfernt.
Über die Reinigungsarbeiten an Land hinaus ist das Siebboot regelmäßig auf der Schlei im Einsatz, um Plastikpartikel von der Wasseroberfläche abzuschöpfen.

Mitte Juni 2018

In KW 24 hat ein Gespräch mit Vertretern des Kreises Schleswig-Flensburg stattgefunden, in dem die Ablagerung der Kunststoffpartikel auf dem Boden der Schlei thematisiert worden ist. Dabei sind die Untersuchungsergebnisse aus dem März, als Taucher den Boden der Schlei beprobt haben, sowie eigene Untersuchungsergebnisse der Stadtwerke besprochen worden. Mit der Unteren Naturschutzbehörde wurde vereinbart, dass der Bereich um den Einlauf Brautseegraben noch einmal großflächig beprobt wird. Sofern sich dort Befunde ergeben, wird der Schleigrund in diesem Bereich gereinigt. 

Darüber hinaus hat die Untere Naturschutzbehörde des Kreises einen aktuellen Lagebericht zur Beschaffenheit der Uferregionen hinsichtlich Kunststoffpartikel vorgelegt. Aus diesem geht hervor, dass in einigen wenigen Bereichen noch kleine Funde, in vielen Bereichen gar keine neuen Funde zu verzeichnen sind.

Die verunreinigten Stellen werden umgehend gereinigt. 

Mai 2018

Ein Ingenieurbüro ist beauftragt worden, das Klärwerk hinsichtlich einer Modernisierung und einer Erweiterung der Reinigungsstufen zu begutachten. 

17. Mai 2018

Aktueller Sachstandsbericht

Der Werkleiter der Schleswiger Stadtwerke - Abwasserentsorgung, Wolfgang Schoofs, berichtet am 17. Mai 2018 ab 18 Uhr in einer öffentlichen Sondersitzung des Werkausschusses Abwasserentsorgung/ Umweltdienste über den aktuellen Sachstand zum Thema Kunststoffpartikel in der Schlei.

Die Pressemitteilung zur Sitzung können Sie hier abrufen: Pressemitteilung vom 17. Mai 2018 (pdf)

16. April bis 23. April 2018

Aktueller Sachstandsbericht

Der Werkleiter der Schleswiger Stadtwerke - Abwasserentsorgung, Wolfgang Schoofs, berichtet in folgenden Gremien ausführlich über den aktuellen Sachstand zum Thema Kunststoffpartikel in der Schlei:

Dienstag, 17. April 2018: Sitzung des Bau- und Umweltausschusses der Stadt Schleswig

Mittwoch, 18. April 2018: Sondersitzung des Werkausschusses Abwasserentsorgung/Umweltdienste

Donnerstag, 19. April 2018: Sitzung des Aufsichtsrates der Schleswiger Stadtwerke GmbH

Montag, 23. April 2018: Sitzung der Ratsversammlung der Stadt Schleswig  

16. April 2018
Schleswiger Stadthafen

Boot mit Siebvorrichtung kommt zum Einsatz

Um die Schlei auch von der Wasserseite von den Kunststoffpartikeln zu befreien, ist ein katamaranähnliches Boot mit einer Siebeinrichtung gebaut worden. In rund 20 Tagen entstand das 4 m x 9 m große Boot, das das Wasser in einer Tiefe von bis zu 25 cm absiebt.

Das Boot wird, sofern es die Witterungbedingungen zulassen, täglich im Einsatz sein, um die Kunststoffpartikel aus der Schlei zu filtern. Die Fahrten werden dabei per GPS aufgezeichnet. Somit kann dokumentiert werden, an welchen Orten in der Schlei welcher Grad der Verunreinigung besteht.

Das Boot verfügt in der Mitte über eine Siebeinrichtung, über die die Kunststoffpartikel aus der Schlei gesiebt werden. 

Mit der zuständigen Behörden beim Kreis Schleswig-Flensburg und beim Kreis Rendsburg-Eckernförde ist diese Maßnahme abgestimmt. Darüber hinaus sind auch die Schlei-Fischer in die Maßnahme involviert. 

9. bis 13. April 2018

Die Reinigungsarbeiten entlang der Schleiufer werden in der 15. Kalenderwoche in gleichbleibender Intensität fortgeführt. Nach der gemeinsamen Begehung der Gebiete mit einem Vertreter des Kreises Schleswig-Flensburg finden in den folgenden Regionen Reinigungsarbeiten statt:

  • Fahrdorf: Holmweg, Schleiweg, Strandweg, Dorfstraße und Strand
  • B76 zwischen Fahrdorf und Schleswig
  • Weseby
  • Haddebyer Noor
  • Campingplatz Haddeby
  • Auslauf Brautseegraben  
  • Stoller Werft
  • Schleswig Callisenstraße
  • Wikingeck 

Täglich sind 30 bis 50 Personen mit den Reinigungsarbeiten beschäftigt. Unterstützung haben wir wieder von schleswig-holsteinischen Stadtwerken erhalten, in dieser Woche von den Stadtwerken Eckernförde sowie von den Stadtwerken Barmstedt. Darüber hinaus werden wir weiterhin von Unternehmen aus Schleswig und aus der Region sowie von den örtlichen Gemeindearbeitern unterstützt - wir danken allen herzlich für ihren Einsatz!

5. April 2018

Vertragsveröffentlichung

Am 5. April 2018 wird der Vertrag zwischen den Schleswiger Stadtwerken -Abwasserentsorgung- sowie der ReFood GmbH & Co. KG in einem Pressetermin veröffentlicht. 

Vertragsdokument zum Download (pdf-Dokument)

5. April 2018
Schleswig, Rathaus

Pressekonferenz des Schleswiger Bürgermeisters zur Vertragsveröffentlichung

Am Donnerstag, den 5. April 2018 um 14 Uhr, hat im Schleswiger Rathaus ein Pressetermin stattgefunden, um über die aktuelle Situation zur Veröffentlichung des Vertrages zwischen den Schleswiger Stadtwerke Abwasserentsorgung und ReFood GmbH & Co. KG zu informieren. Der Bürgermeister der Stadt Schleswig, Dr. Arthur Christiansen, hat gemeinsam mit dem Werkleiter der Schleswiger Stadtwerke -Abwasserentsorgung-, Wolfgang Schoofs, Inhalte des Vertrags präsentiert. 

Hier können Sie die Pressemitteilung lesen. (pdf-Dokument)

Hier können Sie den Vertrag einsehen (pdf-Dokument)

3. bis 6. April 2018

Die Reinigungsarbeiten an der Schlei werden auch in dieser Woche fortgeführt. Aufgrund des Beginns der Brutsaison ist folgendes Vorgehen mit der Unteren Wasserbehörde und der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises Schleswig-Flensburg, der auch die Koordination für den Kreis Rendsburg-Eckernförde mit übernimmt, festgelegt worden:

  1. Prüfung und Abstimmung der zu reinigenden Gebiete mit dem Kreis Schleswig-Flensburg (auch für den Kreis Rendsburg-Eckernförde)
  2. Begutachtung dieser abgestimmten Gebiete durch einen Biologen 
  3. Beginn der Reinigungsarbeiten erst nach Freigabe der Gebiete durch den Biologen

Grundsätzlich finden keine Eingriffe mehr im Schilfgürtel statt. Die Reinigung der Gebiete vor und hinter dem Schilfgürtel wird wie oben beschrieben organisiert.

Folgende Bereiche sind in dieser Woche für die Reinigung vorgesehen: Burg Strand, Campingplatz Haddeby, Marienbad und Weseby-Strand.

28. März 2018

Heute wird ein Termin mit einem Sachverständigen sowie Vertretern des Kreises Schleswig-Flensburg an der Schleswiger Kläranlage stattfinden. Besonderes Augenmerk wird auf die Verfahrenstechnik und die Funktionsweise des Sandfilters gelegt.

Die Schleswiger Stadtwerke haben darüber hinaus einen weiteren Fachingenieur beauftragt, die gesamte Kläranlage hinsichtlich der Wirkungsweise und der Effektivität der Abwasserreinigung zu überprüfen. 
 

26. März bis 29. März 2018

Die Reinigungsarbeiten entlang der Schleiufer werden fortgesetzt. Zu Wochenbeginn liegt der Schwerpunkt auf den folgenden Orten bzw. Regionen: Brautseegraben, Königswiesen, östliches Schleiufer, Haddebyer Noor und Schleiufer vom Marienbad in Richtung Haddeby. 

In dieser Woche erhalten wir wieder Verstärkung von Stadtwerken aus Schleswig-Holstein, darunter von den Stadtwerken Elmshorn, den Stadtwerken Wedel, den Stadtwerken Neustadt in Holstein sowie von den Stadtwerken aus Barmstedt. Wir sagen herzlichen Dank für tatkräftige Unterstützung!!!    

24. März 2018

Große Reinigungsaktion mit rund 100 freiwilligen Helfern in Schleswig auf den Königswiesen und am Wikingeck, auf der Halbinsel Reesholm sowie am Auslauf Brautseegraben und in Burg/ Brodersby. Beteiligt waren neben MitarbeiterInnen der Schleswiger Stadtwerke auch MitarbeiterInnen von befreundeten Unternehmen sowie Mitglieder von Schleswiger Vereinen, darunter zum Beispiel die DLRG sowie der Schleswiger Radsportverein und auch Bürger der Stadt. 

Wir danken allen herzlich für das Engagement! Mit dieser tatkräftigen Unterstützung konnten wir wieder einige Uferbereiche der Schlei von den Kunststoffpartikeln befreien. 

 

19. März 2018

Die Begehung der Schleiufer wird nach dem Hochwasser des vergangenen Wochenendes fortgeführt, um einen aktuellen Stand der Verunreinigungen an den Uferbereiche aufzunehmen. Parallel laufen die Reinigungsarbeiten weiter.

16. März 2018

Umweltminister Dr. Robert Habeck ist bei einem Vor-Ort-Termin auf der Schleswiger Kläranlage.
Der Minister sieht sich insbesondere den Sandfilter, den Zulauf der kommunalen Abwässer einschließlich der Rechenanlage sowie den Behälter der Faulschlamm-Eindickung an. Nach der Besichtigung erfolgt ein kurzes Gespräch über die Funktionsweise der Kläranlage und die Lieferung von Gärsubstraten (Speiseresten) sowie über die Reinigungsarbeiten.
Anwesend bei dem Gespräch sind außerdem Schleswigs stellvertretender Bürgermeister Stephan Dose, die Ausschussvorsitzenden (Werkausschuss und Aufsichtsrat) sowie Vertreter des Kreises Schleswig-Flensburg, des Kreises Rendsburg-Eckernförde und des Landesamtes für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume sowie des Ministeriums für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung.

14. März 2018

Werkausschusssitzung der Schleswiger Stadtwerke – Abwasserentsorgung

Im öffentlichen Teil wird der Sandfilter auf der Kläranlage besichtigt. Danach werden die Fragen der Ausschussmitglieder beantwortet. Als Abschluss des öffentlichen Teils wird eine Bürgerfragestunde durchgeführt.

14. März 2018

Eine gemeinsame Pressekonferenz des Kreises Schleswig-Flensburg, der Stadt Schleswig und der Schleswiger Stadtwerke findet statt. Seitens des Kreises wird dabei erklärt, dass man davon ausgeht, dass es sich um ein zeitlich begrenztes Ereignis handelt, nämlich Ende des Jahres 2017 beziehungsweise Anfang des Jahres 2018.

Teilnehmer:

Landrat Dr. Wolfgang Buschmann

Fachbereichsleiter Naturschutz und Regionalentwicklung Thorsten Roos

Bürgermeister Dr. Arthur Christiansen

Werkleiter Wolfgang Schoofs


bis Mitte März

Es finden täglich Reinigungsarbeiten an verschiedenen Abschnitten der Schlei statt. Beteiligt sind Mitarbeiter der Stadtwerke sowie beauftragte Lohnunternehmen.

Zahlreiche Mitarbeiter der Schleswiger Stadtwerke führen am 9. März 2018 eine erste freiwillige Reinigungsaktion am Uferbereich der Halbinsel Reesholm in Abstimmung dem Kreis Schleswig-Flensburg (Untere Wasserbehörde/ Untere Naturschutzbehörde) durch. Unterstützt werden sie durch beauftragte Lohnunternehmen und befreundete Unternehmen.

Eine weitere Reinigungsaktion mit freiwilligen Helfern, die für den 17. März 2018 geplant war, wird aufgrund der Witterung (stürmischer Ostwind und damit einhergehend Hochwasser an der Schlei) abgesagt.

Zahlreiche Helfer von Stadtwerken aus Schleswig-Holstein unterstützen die Reinigungsarbeiten zusammen mit den Mitarbeitern der Schleswiger Stadtwerke und den Lohnunternehmen.

Folgende Uferbereiche sind bis Mitte März gereinigt worden: Teile der Halbinsel Reesholm, Strand bei Burg/ Brodersby, Strand Fleckeby, Weseby, Missunde und Schleswig - Auf der Freiheit.

 

9. März 2018

Eine Ordnungsverfügung des Kreises Schleswig-Flensburg erfolgt. Zusätzlich zur regelmäßigen Kontrolle und Entfernung sämtlicher aufgefundener Kunststoffpartikel in allen betroffenen Strandbereichen, werden weitere Maßnahmen verlangt:

• Entfernung der im Schleiwasser schwimmenden Kunststoffpartikel durch geeignete Techniken, wie beispielsweise feinmaschige Netze
• Dokumentation sämtlicher Funde und Maßnahmen
• Untersuchungen über die Belastung des Klärschlammes mit Kunststoffpartikeln
• Untersuchung des Sandfilters durch einen Sachverständigen

Februar 2018

Wolfgang Schoofs, Werkleiter der Abwasserentsorgung, informiert den Bürgermeister der Stadt Schleswig, den Werkausschussvorsitzenden sowie den Aufsichtsratsvorsitzenden der Schleswiger Stadtwerke über die Sachlage.

Ein Gespräch mit dem Zulieferer der Gärsubstrate (Speisereste) ergibt, dass, im Gegensatz zu den letzten Jahren, Verpackungen in den Gärsubstraten enthalten sind. Laut Aussage des Zulieferers werden die Verpackungen geschreddert und über spezielle Maschinen wieder herausgelöst und vom Zulieferer entsorgt.

Es findet eine Lagebesprechung mit der Unteren Aufsichtsbehörde des Kreises Schleswig-Flensburg statt.

Eine Aufnahme und Kartierung der verunreinigten Uferbereiche erfolgt durch den Kreis Schleswig-Flensburg (Untere Wasserbehörde und Untere Naturschutzbehörde).

Parallel dazu beginnen die Reinigungsmaßnahmen an den Uferrändern der Schlei. Der Kreis Schleswig-Flensburg erteilt Auflagen für das Reinigungsverfahren und legt die zu reinigenden Abschnitte fest. Besondere Belange des Naturschutzes müssen beachtet werden.

Mitte Januar 2018 bis Anfang Februar 2018

Hinweise, dass Kunststoffpartikel am Ufer der Kleinen Breite zu finden sind, veranlassen den Kreises Schleswig-Flensburg (Untere Wasserbhörde und Untere Naturschutzbehörde) die Schleswiger Kläranlage sowie den Ablauf der Kläranlage in die Schlei zu untersuchen.

Die Kläranlage wird als Emittent ermittelt.

Nachfolgende Untersuchungen durch die Stadtwerke ergeben, dass die angelieferten Gärsubstrate (Speisereste)  Kunststoffpartikel enthalten. Siehe dazu auch FAQ: "Speisereste und Kläranlage – wie hängt das zusammen"

Die Anordnung der Unteren Aufsichtsbehörde, ein zusätzliches Siebgitter einzubauen, wird unverzüglich umgesetzt.

Die Annahme und Verwendung der angelieferten Gärsubstrate werden sofort gestoppt.

Parallel dazu erfolgen weitere Meldungen an den Kreis Schleswig-Flensburg zu Funden von Kunststoffpartikeln an der Halbinsel Reesholm durch Naturschützer.

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